Haustiere

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Bis jetzt schreiben mit:

 

Benutzername: Tintenherz

Name: Tintenherz

Tierart: Sibirischer Tiger

Geschlecht: weiblich

Alter: 9 Monate

Aussehen/ Rasse: Sibirischer Tiger (sieht auch so aus)

Charakter/ Eigenschaften: neugierig, unternehmungslustig, gutmütig, freundlich

Besonderheiten: Ihre Mutter wurde erschossen, sie wurde von Naturschützern gefunden und mit der Flasche aufgezogen; sie träumt seit jeher davon, wieder in die Wildnis zurückzukehren

 

Benutzername: Tintenherz

Name: Schleicher

Tierart: Marder

Geschlecht: weiblich

Alter: 8 Monate

Aussehen/ Rasse: Hermelin

Charakter/Eigenschaften: wissensbegierig, freundlich, beliebt

besonderheiten: Gute Jägerin, sehr intiligent und schlau

 

Benutzername: Lusa

Name: Lusa

Tierart: Schwarzbär

Geschlecht: weiblich

Alter: eineinhalb Jahre

Aussehen/ Rasse: Schwarzbär

Charakter/ Eigenschaften: gute Jägerin, sehr mitfühlend, nicht gerne alleine

Besonderheiten: fluffiges Fell

 

Benutzername: Luna

Name: Luna

Tierart: Hund

Geschlecht: weiblich

Alter: höchstens 1 Jahr

Aussehen/Rasse: Golden Retriever

Charakter/Eigenschaften: frech, freundlich, geschickt, schnell, gute Schwimmerin, Jagdhund, treu

Besonderheiten: wird irgendwann Mutter

 

Benutzername: Moon

Name: Moon

Tierart: Hund

Geschlecht: männlich

Alter: 2 Jahre

Aussehen/Rasse: Sibirischer Husky

Charakter/Eigenschaften: lieb, nett, lustig, schnell, geschickt, kann gut schwimmen, vertrauenswürdig, liebevoll

Besonderheiten: liebt den Mond und die Nacht

 

Benutzername: Luna

Name: Hachiko

Tierart: Hund

Geschlecht: männlich

Alter: 7 Jahre

Aussehen/ Rasse: Akita, hat etwas graues Fell

Charakter/ Eigenschaften: treu, ist manchmal traurig, gibt nicht schnell auf, hat eigentlich immer noch Hoffnung, auch wenn kein andrer es mehr hat oder es klar ist, dass es keine Hoffnung mehr gibt

Besonderheiten: Hat ewig am Bahnhof auf seinen toten Pfleger gewartet, bis ihn Millie aufgegabelt hat und er trotz Wiederstreben mitgegangen ist; hast Apportieren

 

Ein paar Regeln:

 

1. Ich möchte, damit sich jeder auf ein Tier konzentriert das dann mehr erlebt, dass jeder Benutzer höchstens mit zwei bis drei Tieren schreibt!

2. Schreibt bitte nicht in der Ich-Form!

 

Die bisherige Geschichte:

 

In einem kleinen Örtchen in Irland lebte die Golden Retriever Hündin Luna: 

 

Luna lag auf dem warmen Boden. Ihr Fell schimmerte golden im Licht des Feuers im Kamin. Sie richtete sich schwerfällig auf und trottete zu ihrem Lager aus Kissen und Decken, ihr Pelz kochte. Es war schrecklich! Sie versuchte zu schlafen, doch es gelang ihr nicht. Bei dieser Hitze hätte nicht mal ihre Schlafmütze von Bruder schlafen können! Der Gedanke an ihren kleinen Bruder machte Luna traurig. Sie grübelte lange darüber nach wie es ihrem Bruder wohl ging. Gegen Mitternacht schlief sie dann doch ein, geplagt von Alpträumen.

Als die Sonne über den Hügel kroch erwachten Lunas Glieder, sie war grundsätzlich eine Frühausteherin. Die Pfleger lagen noch in ihren Lagern im oberen Teil des Hauses. Bald würde es Frühstück geben und die Kinder ihrer ausgewachsenen Pfleger würden ihr wieder an den Ohren ziehen, sodass sie bis zum Mittag schmerzten. Täglich das gleiche! Sie jaulte vor Trauer, daraufhin flog ein Schuh aus dem Kinderzimmer, er verfehlte sie nur knapp. die Kleinen hatten Zielen gelernt. Früher hatte der geworfene Gegenstand immer die Katzenklappe getroffen, was den Kater in ein Trauma versetzt hatte, denn er stand meistens dahinter. Der Kater, wo wir grade auf in zu sprechen kommen, war Lunas einziger richtiger Freund. Luna erfuhr sehr viel über die Welt außerhalb stickiger Küchen und allgemein Häusern von Blacky, so wurde der Kater von den Pflegern genannt, er kam eindeutig öffter raus als sie. Die Klappe schwang auf und zu, ein Baby schrie und die Pfleger erwachten. Es war trotz des faden Alltags ein schöner morgen an dem die Sonne schien und die Vögel zwitscherten. Blacky kam von seinem Nachtspaziergang zurück, er legte sich zu Luna und erzählte ihr vom Wald. Irgendwann sagte er auch noch: "Komm doch mal mit, abends wenn die Pfleger in ihren Lagern schlafen gehen wir gemeinsam in den Wald und zu anderen Tieren!" Luna nickte.

Am Abend hörte Luna leise tapsende Pfotenschritte. Blacky kam! Erst als der schwarze Kater nur noch eine Schwanzlänge entfernt war sah sie ihn. Sie stand auf und folgte Blacky auf ein Schwanzschnippen hin durch die Katzenklappe. Ein Schnarchen ließ Luna zusammenzucken, sie schluckte. Blacky ging unberührt weiter über Mauern und durch Zäune. Er konnte leicht hinaufspringen oder sich durchzwängen, doch Luna musste immer erst mühsam hinaufklettern. Irgendwann, es war bestimmt schon Mitternacht durch, vernahm sie ein leises Maunzen und dann sprang eine Kätzin leise durch das Licht einer Straßenlaterne. "Ich bin Millie", flüsterte sie, "und eine freie Katze. Ich lebe mit meinem Bruder im Wald und komme nur manchmal hierher." Ihre Stimme klang weich und sie war der Hündin sympathisch. "Ich bin Luna, ich lebe hier!", stellte sich nun auch Luna vor. Die beiden Katzen sahen sich kurz an. Millie nickte, damit Blacky und Luna ihr hinterherliefen. Sie rannten in den Wald. Was wollen wir dort?, fragte sich die junge Hündin immer wieder. Niemand sagte etwas, es war stockdunkel. Nach einiger Zeit erreichten sie eine Hütte im Wald. Sie sah verlassen aus. Bestimmt war hier seit vielen Jahren kein Pfleger mehr gewesen. "Kommt!", maunzte Blacky. Luna und Millie folgten ihm bis sie an eine alte Tür kamen. Dort konnten sie nicht weiter, sodass Luna hochsprang und die Klinke hinunterdrückte. "So, jetzt können wir weiter!", bellte sie. Blacky schlüpfte zwischen den Beinen der bellenden Hündin durch in die Hütte. Ein erstaunter Ausruf kam aus seinem Mund, als er in einem Raum voller Stroh stand. Luna fragte: "Was ist?" und zwängte sich durch die Tür. Kurz darauf war ihre Frage allerdings schon beantwortet. Von der Decke hingen Strohreste, in Mauerfugen steckten Heubüschel. Und mittendrin stand etwas, das keiner der Tiere je gesehen hatte. Es hatte scharfe Klingen, wie Zähne, an der Brust, war groß und grün und als Millie näher herantrat bemerkte sie, dass es aus Metall war. Nun traute sich auch Luna näher.

Gerade als sie mit dem Schwanz über das Grün strich hörte sie eine Stimme, ein Fauchen, ein Knurren. "Was wollt ihr hier?! Verschwindet!", es hörte sich an wie mehrere. Und wirklich, da traten hinter einem großen in weißes Material eingewickeltem Heuballen ein Hund und eine Katze hervor. Die rostrote Kätzin sah die drei Freunde mit ihren blau-grünen Augen durchdringend an; dem Rüden hingen die Lefzen herunter, er sah böse aus, das merkte man auch an seinem gesträubten Nackenfell. Anscheinend war der Hund der Leibwächter der Kätzin. Luna versuchte mit ruhiger Stimme zu erklären was sie hier wollten, doch man erkannte ihre Nervosität und dass sie wütend war wahrscheinlich trotzdem an ihren Ohren. "Wir sind aus dem nahen Pflegerort, wir kommen in friedelicher Absicht." Blacky zischte: "Wir wussten ja nicht mal das es hier Leben gibt!" Die Hündin schlug ihm mit dem Schwanz an die Schulter, er war sofort ruhig. "Wir können auch wieder gehen!", versuchte Luna die Situation unter Kontrolle zu behalten. Doch die Kätzin hatte schon einen Entschluss gefasst, sie wollte sie Tot sehen, von ihr ermordet. Sie tuschelte kurz mit ihrem Gefährten und sprang dann leise von ihrem Platz aus weichen Heu und goldenem Stroh. Millie, die bis jetzt noch garnichts gesagt hatte trat nun vor. "Kämpft mit uns, doch wir sind in der Überzahl, nehmt euch das zu bedenken.", fauchte sie mit ausgefahrenen Krallen.

Das Letzte was Luna mitbekam bevor ihr Blut über die Wimpern troff, war wie blitzende Krallen über ihr ein gräßliches Geräusch machen und ein wildes Jaulen an ihr Ohr drang. Blut quoll aus ihrer Flanke und sie lag unter einem schweren stinkenden Körper. Erst Sekunden später reagierte sie und sprang auf die Pfoten. Der Rüde war so überrascht, dass er nicht stabil auf den klobigen Pfoten war. Luna fleschte die Zähne, bäumte sich auf und sprang los. Es fühlte sich an wie in Zeitlupe. Eine Schwanzlänge über dem Rüden schwebte sie, als sie realisierte, dass dieser soeben die Flucht ergriff riss sie die Augen auf. denoch war es zu spät, sodass sie mit voller Wucht auf den steinernen Boden krachte. Allerdings auch auf der Schwanzspitze des anderen Hundes, der aufjaulte und durch die Tür ins Freie rannte. Nun konnte die Hündin endlich ihren Freunden helfen, diese Hilfe war aber nicht nötig. Unter blutverschmierten und verklebten Augen heraus beobachtete Luna wie die Kätzin ihre letzten Atemzüge in der Hütte verbrachte. Sie war tot! Blacky sah traurig aus, Millie tröstete ihn mit den Worten: "Dieses Katzenvieh hat es nicht anders verdient!"

Luna wandte den Blick auf das blutige Stroh und hörte kaum wie ihre Freunde die tote Kätzin aus der Hütte brachten und sie draußen vergruben.
Bald aber war der Anblick des Blutes so schrecklich wie der des Todes höchstpersönlich. Sie zog es vor sich zu ihren Gefährten zu gesellen.

Draußen sahen sie ein weiteres Gebäude. Es war größer als die Hütte und von dem Geruch der davon ausging konnte man schließen, dass dies eine Scheune war. Millie schlug vor dort zu übernachten. Blacky nickte müde und die drei liefen los. Es waren zwar nur wenige Schritte bis zur Scheune, aber da Luna und ihre Freunde so müde und erschöpft waren kam es ihnen ewig vor.

Blacky gab Luna einen Gute Nacht Stupser an die Wange und verkroch sich dann im weichen Stroh, das in großen Mengen vorhanden war. Millie gähnte. Bald waren die beiden eingeschlafen, doch Luna konnte nicht einschlafen, es war ungewohnt ohne Pfleger und die stickige Küchenluft einzuschlafen. Obwohl die kühle Nachtluft besser für Hunde war, war der Geruch der Wildnis verunsichern. Luna musste niesen als Staub, im Licht des Vollmonds sichtbar, in ihre Nase kam. Irgendwann, der Mond war schon blasser geworden, hatte die Müdigkeit doch die Angst vor dem Wald und der Wildnis übermannt. Sie fiel in einen tiefen traumlosen Schlaf.

Es war mitten in der Nacht, doch Luna konnte nicht mehr schlafen. Also stand sie auf und verließ die warme Scheune. Kälte schlug ihr entgegen als sie langsam das Tor öffnete, es knarzte. Hoffentlich war niemand auf gewacht. "Mist!", fluchte die Hündin leise. Ein Grunzen ertönte aus der hintersten Ecke des Gebäudes und Stroh raschelte. Luna trat leise aus der Tür. Der volle Mond schien auf sie herab, sodass ihr Fell noch schöner leuchtete. Die Hündin horchte. War da was? Eine Maus? Ein Bär?

Sie gind langsam auf einen Busch zu der geraschelt hatte. Im fahlen Mondlicht schien er fast weiß zu sein. Er war, wie eine Anhäufung Geisterblätter. Davon hatte Luna schon einmal gehört, Geisterblätter, das waren angeblich Tiere die sich in Blätter vewandelt hatten, doch die Hündin hatte davon nicht viel gehalten. Bis jetzt. Es raschelte wieder und Luna bekam es mit der Angst zu tun. Was sollte sie nun machen?

Eine silbern-weiße Schnauze schob sich durch das Dickicht, wie der Mond persönlich sah sie aus. Sie gehörte zu einem spitznasigem Hund, war es ein Geisterhund? Wollte er Luna holen? Es war unklar was er wollte, denn er stand einfach nur da. Nach einiger Zeit rührte er sich, das was er jetzt tat hatte Luna nicht erwartet: Er ging an ihr vorbei, ohne sie zu beachten. "W ... wer bist du?", fragte sie schnell, um zu verhindern, dass der Hund fortlief. "Moon!", sagte er, ohne Gefühl, kräftig, keine Spur von Angst. War das gespielt? "Luna", murmelte die Hündin, immernoch schüchtern, aber schon kräftiger. Anscheinend war es kein Geisterhund. "Wer bist du dann, wenn du kein Geisterhund bist?", fragte die Hündin. Moon sah sie mit seinen blauen Augen an. Es war unheimlich!

Ihr Atem stockte, wieso sprach er nicht? Da plötzlich öffnete er das Maul und fing mit seltsam zischender Stimme zu erzählen: "(Moons Geschichte)" Luna horchte gespannt bis er geendet hatte. Dann versuchte sie ihre Gedanken zu ordnen und herauszufinden wieso ihr die Geschichte bekannt vorkam...

 

 

 

Anderorts:

 

Ein junge Rüde, er hörte auf den Namen Moon, schaute verträumt durch das Fenster in den Wald und sah den Vollmond. Er glitzerte und das Licht spiegelte sich in Moons Augen. Es war so schön doch irgendwas fehlte. Er sehnte sich nach etwas, nach etwas unerreichbarem. Doch er wusste nicht was es war. Als er in den hell leuchtenden Mond hineinschaute spürte er einen Stich im Herzen, da war sie wieder, die Erinnerung. Er dachte an seine Schwester von der er nur den Geruch kannte. Ach wie lang es wohl her ist seit ich sie das letzte mal gesehen habe, dachte er sehnsuchtsvoll.

Eines Abends als der Mond am Himmel strahlte, hatte Moon die Gewissheit das der Tag kommen sollte, an das Unerreichbare zu gelangen. Er kratzte an die angelehnte Türe, die zum Garten führte und schlich leise aus dem Haus. Er schaute sich um und schnupperte überall. Er lief immer weiter über das grüne, saftige Gras und schlich durch die kleine Gartentür. Jetzt schaute er noch einmal zum Wald und wie eine Kraft zog ihn zu dem Waldteil auf der linken Seite. Moon lief in immer dichteren Wald, bis er an einem alten, knorrigen Haus ankam. Dort schaute er zwischen den Baumwipfeln hinauf und der Mond strahlte hell über ihm. Er beschloss jede Nacht, vorallem wenn der Mond hell leuchtete, dort hinzugehen, denn irgendetwas hatte dieser Ort ansich. Eine Art Geborgenheit und das Gefühl zu Hause zu sein. Spät in der Nacht hetzte er nach Hause.

Es war ein schöner Abend und Moon sah den Halbmond, was ihm Sicherheit gab. Er rannte aus der angelehnten Tür bevor seine Zweibeinigen ihn einsperren konnten und rannte schnell aus dem Garten. Er schaute nochmal zurück um sich zu versichern das alles ok war und sprang den Zaun herunter. Er striff durch das Farn und glitt durch ein paar Büsche in den Wald. Er versuchte seiner Geruchsspur vom letzten Tag zu folgen und wurde immer unsicherer als sich ein anderer Geruch über seinen legte. Er schaute verwirrt um sich und folgte dann dem Unheimlichen. Moon schaute durch ein Loch in einem Busch und sah etwas Vierbeiniges. Es war ein Hund. Irgendein Mischling. Er traute sich heraus und sah die Hündin die verwirrt um sich blickte. Er schritt näher heran und sagte dann: "Hallo!We bist du?" Sie drehte sich um und antwortete : "Ich..bin Louli". Er sah Louli in die Augen. Sie schaute ihn auch an. Und sah froh und erleichtert aus. "Hallo! Also...ich heiße Louli...und...äh ich wohne am Rande der Nester." "Das ist ja toll! Ich wohne da auch! Aber ich habe dich noch nie gesehen!" Sie antwortete: "Das liegt daran dass ich neu bin..ich bin gestern hier her gekommen und ich kenne noch nichts...ich habe mich verlaufen!" Moon leckte ihr über die Schulter. "Ich bin auf dem Weg zu einem verwucherten Nest. Wir können zusammen hingehen und nacher bringe ich dich nach Hause!" Sie nickte freudig und sie liefen los. Sie liefen durch Büsche und der Rüde roch immer wieder an den Markierungen. Louli sah ihm verunsichert hinterher und wurde mit jedem Schritt sicherer. Er schaute sich um und sie waren endlich angekommen.

Er teilte die Zweige die den restlichen Durchgang zum Nest versperrten und schaute auf das zerfallene Haus. Louli schaute es mit großen Augen an. Moon winkte ihr zu und sie beschlossen die Nacht in diesem Nest zu verbringen. Louli kuschelte sich eng an den Rüden und so schliefen sie, dicht beieinander, ein.

Am nächsten Morgen stupste Moon Louli an um sie aufzuwecken. Sie gähnte und streckte sich. Der Rüde fragte sie, wann sie nach Hause gehen wollte. "Wollen wir noch ein bisschen den Wald erkunden bevor wir gehen?", schlug sie vor. Er nickte und sie machten sich auf den Weg ein Stück tiefer in den Wald. Louli schaute sich immerwieder um und blickte neugierig durch Hecken, während Moon versuchte sich den Weg einzuprägen. An einer großen wunderschön, hellen Lichtung blieben sie stehen und Louli staunte. "Wir können uns doch hier immer treffen!", bot Moon der Hündin an. Sie nickte begeistert und sagte: "Das ist dann unser geheimer Treffpunkt. Hier sind keine Gerüche. Ist das schön." Sie sahen sich noch ein bisschen um.

Moon verabschiedete sich von Louli und ging zu seinem Nest. Der Rüde hörte seine Pfleger schon nach ihm bellen. Er stupste die Gartentür auf und ging hindurch. Dann kam er in den Garten und gähnte noch einmal, bevor er in das Nest schlich. Sein Pfleger sah ihn und machte ihm die Tür auf. Er bellte und der Pfleger streichelte ihn, er winselte und wedelte mit dem Schwanz. Moon folgte seinem Pfleger in den Essensraum und wartete vor seinem Napf auf essen, während er frisches Wasser schlabberte. Die Zweibeinige beugte sich zu ihm und füllte Futter is die Schale. Er fraß alles genüsslich auf und legte sich dann, um sich zu wärmen und auszuruhen, vor den Kamin. Das Feuer loderte und die Wärme sickerte in Moons Fell. Der Hund legte seine Schnauze auf die Pfoten und begab sich in einen ruhigen, tiefen Schlaf.

Am nächsten Tag rannte er wieder in den Wald. Er jagte bis es dunkel wurde und kauerte sich dann in einem Busch zusammen. Gegen Mitternacht hörte Moon ein Geräusch. Eine Hündin schlich aus einer alten Scheune, sie kam immer näher und blieb dann ängstlich stehen. Sie fragte ihn nach seinem Namen und meinte, sie heiße Luna. Er schaute die Hündin an. Irgendwas kam ihm an ihr bekannt vor, der Geruch, das Fell, irgendwas. Er überlegte und starrte sie ungläubig an als ihm ein Gedanke kam...

 

 

Ganz wo anders:

 

Tintenherz lief auf und ab. Sie war voller Unruhe. Wo blieben nur ihre Pfleger? Da formte sich ein Gedanke in ihr. Wieso, sollte sie hier bleiben und warten? Sie war alt genug, um ihre Beute selbst zu fangen und auf sich selbst aufzupassen. Also sprang sie durch ein kleines Fenster im Wohnwagen ihres Pflegers und machte sich auf in Richtung Wald. In Richtung Freiheit. In Richtung Abenteuer.

Die Sonnenstrahlen brannten auf ihr Fell, heute Morgen war sie abgehauen und jetzt war es schon später Nachmittag. Bald würde die Sonne im großen See untergehen, doch jetzt brutzelte sie noch die Tiere und Pfleger auf der Erde. Sie kam in ein kleines Wäldchen, dass wie die Tigerin schnell feststellte, voller Beutetiere war. Sie stürzte sich sogleich auf ein junges Kaninchen.

Tintenherz leckte sich übers Maul. Das Kaninchen hatte ausgezeichnet geschmeckt. Da sah sie plötzlich einen jungen Marder, der sich langsam an eine fette Maus anschlich. Sie sah ihm eine Weile ruhig zu, aber nachdem er die Beute erwischt hatte, sprach sie ihn an.

"He, du da. Wie heißt du, du bist ein Marder oder?" Der Marder drehte sich langsam um, zähnefletschen wandte er sich an Tintenherz: "Grrr! Geh von meinem Territorium!" "Willst du kämmpfen, denkst du, du gewinnst?" "Ich werde es versuchen." Das fremde Tier stürzte der Tigerin so schwer ins Genick, dass sie zusammenkrachte. Da Marder allerdings nicht sonderlich schwer sind, schüttelte sie ihn auch leicht wieder ab. "Du bist vielleicht ein Männchen, aber auch wir Frauen sind stark, und ich bin noch dazu größer!", zischte Tintenherz. Der Marder fauchte: "Ich, ein Männchen? Männchen sind schwach, ich, ein Weibchen, bin stattdessen stark und klug, und nicht so faul!"

"Was, du? Ein Weibchen? Ich lach mich tot!" knurrte Tintenherz...

 

Im Wald:

 

Die Schwarzbärin Lusa war verzweifelt, sie brauchte doch einen Unterschlupf. Plötzlich lag vor ihr eine Scheune. Als sie hineinging, sah sie vviele andere Tiere. Aber als sie fliehen wollte, versperrte ihr ein Hund kläffend den weg. Sie knurrte ihn an und er begann zu winseln. "Verzieh dich, oder ich zeig dir, wer stärker ist!", knurrte sie ihn mit funkelnden Augen an. Lusa sah den Rüden mit funkelnden Augen an. Verzieh dich, oder ich zieh dir das Fell über die Ohren! Er winselte und verzog sich schleunigst in die hinterste Ecke. Dort kann er von mir aus bleiben, bis er schwarz wird, knurrte sie vor sich hin. Hin und wieder warf er ihr einen hasserfüllten Blick zu, aber das ignorierte sie beflissentlich. Solange er in seiner Ecke der Scheune blieb, war es ihr relativ egal, was er tat oder nicht tat... 

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